Nach Kärnten, Burgenland, Wien und Oberösterreich war Salzburg am Dienstag als fünftes Bundesland Schauplatz der Schoool Games 2025. Nach und nach trafen am Vormittag die 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Begleitung von rund 40 Lehrerinnen, Lehrern und Betreuerinnen im Sportzentrum Rif ein. Die Sonne schien, die Stimmung war prächtig – Zeit für Sport und Bewegung. ÖBSV-Bewegungs- und Informationscoach Manfred Roth übernahm sowohl die Organisation als auch das Mikrofon und begrüßte Schule für Schule in der großen Sporthalle zum feierlichen Einzug. Salzburgs Landesrätin Daniela Gutschi , Halleins Vizebürgermeister Josef Sailer und Triathlet Lukas Pertl richteten motivierende Willkommensworte an die Anwesenden, die bereits mit den Hufen scharrten. Mit einem gemeinsamen dreifachen „SCHOOOL GAMES“ wurden die Spiele offiziell eröffnet. Die Tischtennisspielerinnen und -spieler sowie die Boccia-Teams blieben in der Halle, die Fußballerinnen und Fußballer wanderten gemeinsam entlang der Beachvolleyballplätze zum Fußballfeld. Vor allem Tischtennis war heuer fest in weiblicher Hand, doch auch ein paar Burschen stellten sich der Damenschaft. Auf den Boccia-Spielfeldern herrschte reges Treiben – die Präzisionssportart erfreute sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit. Auf den abgeklebten Spielflächen duellierten sich unter anderem die „Schattenwölfe“ mit den „Boccia-Queens“ oder den „Zielgenauen“. Wie in den anderen Bundesländern spielten hier Teams mit unterschiedlichsten Behinderungen miteinander und gegeneinander – ein toller, bunter Mix. Die Präzision und das Feingefühl, das die Athletinnen und Athleten an den Tag legten, waren beeindruckend. Es zeigte sich deutlich, dass sich die Übungseinheiten im Vorfeld bezahlt gemacht hatten. Auch am Fußballplatz zeigten die Spielerinnen und Spieler einen tollen Umgang mit dem Leder. Mädchen und Burschen kickten in gemischten Teams und warfen in den zehn Minuten Spielzeit alles in die Partie, was sie hatten. Keinem Zweikampf wurde aus dem Weg gegangen, die Goalies warfen sich mutig in jeden noch so scharfen Schuss. Schöne Kombinationen, Dribblings und Abschlüsse sorgten für Torszenen im Sekundentakt. Ein einzigartiger Moment – und hoffentlich neue Tradition der Schoool Games – entstand in der Pause vor den Boccia-Finalspielen. Ein genialer Hallen-DJ ließ Break My Stride von Matthew Wilder aus den Boxen dröhnen, und dann gab es kein Halten mehr: Immer mehr Kinder verwandelten die Sporthalle in eine riesige Tanzfläche. An den Händen haltend drehten sich die Tanzenden im Kreis, Rollstühle wurden im Rhythmus quer durch die Menge geschoben, Lehrerschaft und Schiedsrichter – alle ließen sich von der Kraft der Musik anstecken. Ein spontaner wie sensationeller Augenblick. Nach der gelungenen Pause spielten die besten Boccia-Teams ihre Finals aus. Dann war es Zeit für die große Siegerehrung. Diese ehrenvolle Aufgabe übernahmen Sabrina Rohrmoser , Leiterin des Olympiazentrums Rif, Karate-Europameisterin Alisa Buchinger , Robert Tschaut von der Bildungsdirektion sowie Peter Laisacher vom Salzburger Behindertensportverband. Jede Athletin, jeder Athlet und jedes Team wurde aufgerufen und mit gebührendem Applaus gefeiert. Beim Aufruf der Medaillengewinner schallte der Jubel noch einmal besonders laut durch die Halle. Damit endeten die erfolgreichen Schoool Games 2025 in Salzburg – kommende Woche sind Vorarlbergs Schülerinnen und Schüler gefordert. ÖBSV-BIC Manfred Roth bedankte sich abschließend bei allen helfenden Händen: „Ein großes Danke an Bettina Mössenböck und ihre Studentinnen, die als Schiedsrichterinnen fürs Boccia mittlerweile unersetzbar sind. Danke an die Helferinnen der Krankenpflegeschule Salzburg. Dankeschön auch an alle BIC und Helferlein. Zuletzt ein großes Dankeschön an Marion und Peter Laisacher vom Landesverband Salzburg.“
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