Virtus Open

Stephanie Kogler

Salzburg, 09. Februar 2026
Welt-Bühne VIRTUS Open Alpine Ski in Kitzbühel – Starke Leistungen von Stephanie
Kogler
Kitzbühel (A) – Mit großem Einsatz und echter Konkurrenzfähigkeit hat sich Stephanie
Kogler (Jg. 2009) bei ihrem ersten internationalen Start im Rahmen der VIRTUS Open
Alpine Ski in Kitzbühel eindrucksvoll präsentiert. Die erst 16-jährige Salzburgerin war
nicht nur die jüngste Teilnehmerin, sondern auch die einzige Vertreterin Salzburgs im
Feld der mentalbehinderten Sportlerinnen und Sportler.
Die VIRTUS Open sind eine international ausgerichtete Rennserie für Athletinnen und
Athleten mit mentaler Beeinträchtigung, Down-Syndrom oder Autismus. Die Wettkämpfe am
Kitzbüheler Horn wurden vom Kitzbüheler Ski Club gemeinsam mit dem
Österreichischen Behindertensportverband ausgetragen und sind ein wichtiger Schritt zur
Sichtbarkeit und Anerkennung dieser Sportklasse im alpinen Skisport. In drei Disziplinen
– Super-G, Riesentorlauf und Slalom – trafen rund 50 Athletinnen und Athleten aus
mehreren Nationen aufeinander.
Stephanie zeigte dabei beeindruckenden kämpferischen Einsatz:
 Super-G: Platz 4 – nur knapp am Podium vorbei.
 Riesentorlauf (RTL): Platz 7 – gegen erfahrene Konkurrentinnen.
 Slalom: Platz 4 – erneut ein hervorragendes Ergebnis.
Diese Ergebnisse stehen für eine junge Athletin, die nicht nur international konkurrenzfähig
ist, sondern sich in einem starken Teilnehmerfeld souverän behauptet hat. Als einzige
Salzburgerin in der Gesamtwertung unterstreicht Stephanie zudem die Bedeutung ihres
Einsatzes – sportlich wie mental.
„Stephanie hat in Kitzbühel gezeigt, dass sie auch auf internationalem Parkett mitfahren kann.
Sie war eine der Jüngsten im Starterfeld, hat aber in allen drei Bewerben Leistung, Wille und
Mut bewiesen“, sagt ein Vertreter des Team Austria.
Die VIRTUS Open sind weit mehr als ein Rennen: Sie stehen für gelebte Inklusion, echte
sportliche Herausforderungen und tragen dazu bei, Menschen mit mentaler Beeinträchtigung
im alpinen Skisport sichtbarer zu machen. Mit ihrem Engagement hat Stephanie nicht nur
sportlich überzeugt, sondern ein starkes Zeichen gesetzt – für Salzburg und für den gesamten
Mentalbehindertensport.
 

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