Gute Leistungen trotz schlechten Wetters
Den Auftakt bildete am vergangenen Donnerstag das Daniela Jutzeler Memorial. Schlechtes Wetter machte dem erhofften Geschwindigkeitsrausch auf der Bahn jedoch teilweise einen Strich durch die Rechnung, wie Tom Geierspichler schildert: “Für mich als Tetraplegiker machen Kälte, Wind und Nässe einen enormen Unterschied. Bereits vor dem Rennen hat es zu nieseln begonnen, und die Temperaturen fühlten sich durch den Wind eher wie fünf Grad an. Das hat die Bedingungen natürlich nicht leichter gemacht.”
Dennoch zeigte Geierspichler über die 400 Meter eine starke Leistung, landete mit einer Zeit von 64,91 Sekunden auf Rang fünf und war damit sogar schneller als bei der WM im vergangenen Jahr: “Gerade unter diesen Bedingungen bekommt die Zeit zusätzliches Gewicht. Die ersten Rennen der Saison dienen heuer vor allem dazu, Material und Setup weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen aktuell Anpassungen an der Sitzposition und am Material, die sich erst unter echten Wettkampfbedingungen seriös beurteilen lassen. Umso wichtiger ist für mich die Erkenntnis, dass die Richtung stimmt.”
Mit Ludwig Malter ging in der Schweiz ein zweiter Salzburger an den Start. Der Spezialist für die langen Distanzen belegte sowohl über die 1.500 Meter mit einer Zeit von 3:05,13 Minuten als auch über die 800 Meter in 1:38,90 Minuten jeweils Rang acht.


















